Berliner Unterwelten
… die Hauptstadt aus neuer Perspektive entdecken
So läuft die Reise ab
Erleben Sie Berlin einmal aus einer ganz anderen Perspektive: Bei einer spannenden Führung in den Berliner Unterwelten tauchen Sie ein in die verborgene Geschichte der Hauptstadt. Ob U-Bahn, Bunker und Kalter Krieg oder die bewegenden Fluchttunnel unter dem Motto „Unterirdisch in die Freiheit“ – unter der Erde werden eindrucksvolle Schauplätze, authentische Exponate und bewegende Geschichten lebendig. Im Anschluss bleibt Ihnen Zeit, Berlin ganz nach Ihren eigenen Wünschen zu entdecken: für einen Bummel, einen Cafébesuch oder einen Spaziergang entlang bekannter Sehenswürdigkeiten. Eine Tagesfahrt voller Geschichte, Atmosphäre und Berliner Großstadtflair.
U-Bahn, Bunker, Kalter Krieg
Im Kalten Krieg wurde auch Berlins Untergrund zu einem brisanten Schauplatz, an dem West- und Ostmächte unmittelbar aufeinandertrafen. Bedeutende Ereignisse dieser spannungsgeladenen Epoche wird am authentischen Ort – im unterirdischen Bauwerk Blochplatz – eindrucksvoll lebendig.
Begleitet vom rhythmischen Klang der U-Bahn erfahren Sie zunächst von der Entstehung der Anlage Blochplatz im Zuge des U-Bahnbaus. Wir beleuchten ihren späteren Ausbau zu einer öffentlichen Schutzanlage – einem Bunker –, der vermutlich unter Einsatz von Zwangsarbeitenden erfolgte. Anschließend sehen Sie, wie der Bunker, nachdem er über Jahre hinweg in Vergessenheit geraten war, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges zwischen 1981 und 1983 behelfsmäßig als Zivilschutzanlage instandgesetzt wurde.
Im Zusammenhang mit Geschichte und Funktion dieses außergewöhnlichen Bauwerks nehmen Sie die unterschiedlichen Eskalationsstufen des Kalten Krieges in den Blick: die Angst vor der Atombombe, als die Welt am Abgrund stand, die deutsche und Berliner Teilung, die Berliner Luftbrücke, den Bau der Berliner Mauer, den spektakulären Spionagetunnel von Rudow, Fluchten durch die Kanalisation sowie bewachte Geisterbahnhöfe. Die besondere Atmosphäre der Anlage, historische Fotos, authentische Exponate und aussagekräftige Modelle – darunter der maßstabsgetreue Nachbau einer verheerenden Atombombe mit enormer Zerstörungskraft sowie die Rekonstruktion einer begehbaren Kanalisationsröhre – lassen die Geschichte des Kalten Krieges im Untergrund anschaulich Gestalt annehmen.
Als ideologischer Ost-West-Konflikt prägte der Kalte Krieg die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Führung am historischen Ort macht deutlich, wie die damaligen Erfahrungen angesichts aktueller Kriege und der weiterhin bestehenden nuklearen Bedrohung bis heute nachwirken – und stellt die zentrale Frage: Was haben wir daraus gelernt?
Unterirdisch in die Freiheit
Mit dem Bau der Berliner Mauer im August 1961 wurden die Menschen in Ost-Berlin über Nacht plötzlich und unvorbereitet von ihren Familien, (Ehe-)Partnern, Freunden, Arbeitsstellen sowie Studien- oder Schulplätzen in West-Berlin getrennt. Viele wagten daraufhin den lebensgefährlichen Versuch, die tödlichen Sperranlagen durch selbst gegrabene Tunnel zu unterqueren – mit dem Ziel, in die Freiheit zu gelangen.
In unmittelbarer Nähe zum Tunnelbau-Brennpunkt Bernauer Straße erzählen wir die bewegende Geschichte der Berliner Fluchttunnel. Als besonderes Highlight erwartet Sie neun Meter unter der Oberfläche ein Blick in den einzigen original erhaltenen Fluchttunnel von 1970/71. Er ist heute über einen rund 30 Meter langen Besuchertunnel zugänglich, der vom Berliner Unterwelten e.V. errichtet wurde.
Der erste Fluchttunnel entstand bereits im Oktober 1961, der letzte Versuch scheiterte 1982. Insgesamt sind mehr als 75 Fluchttunnel bekannt, von denen jedoch nur 19 erfolgreich waren. Durch sie gelangten bis zu 450 DDR-Bürgerinnen und -Bürger von Ost- nach West-Berlin in die Freiheit. Während der Führung berichten wir von spektakulären Erfolgen, Verrat und bitterem Scheitern – denn schon bald entwickelte sich ein dramatisches „Katz-und-Maus-Spiel“ zwischen Tunnelbauern und DDR-Organen, das für Fluchthelfer und Fluchtwillige zunehmend gefährlicher wurde.
Im Jahr 1962 lag der Schwerpunkt des Fluchttunnelbaus zunächst an der Heidelberger Straße zwischen Neukölln und Treptow. Aufgrund der zunehmenden Gegenmaßnahmen der DDR-Grenztruppen verlagerte sich das Geschehen jedoch bald an die Bernauer Straße und in deren Umgebung. Auf einer Länge von nur 350 Metern wurden die Grenzanlagen hier gleich siebenmal untertunnelt. So wurde die Bernauer Straße zu einem der wichtigsten Brennpunkte des Tunnelbaus: Die Straße selbst, einschließlich beider Bürgersteige, lag in West-Berlin, während die südlich angrenzenden Häuser bereits zu Ost-Berlin gehörten. In der kreuzenden Brunnenstraße begeben wir uns in den historischen Gewölben der ehemaligen Oswald-Berliner-Brauerei auf die Spuren der mutigen Tunnelbauer. Anhand originalmaßstäblicher Tunnelnachbauten erzählen wir unter anderem von den beiden erfolgreichsten Projekten: „Tunnel 29“ und „Tunnel 57“.
Das bieten wir Ihnen auf dieser Reise
- Fahrt im modernen Komfortreisebus nach Berlin
- gratis Bordverpflegung (Kaffee/Wasser)
- SCHUBERT Reisebegleitung
- Führung Berliner Unterwelten
- Freizeit in Berlin für eigene Erkundungen
04.08.2027 - U-Bahn, Bunker, Kalter Krieg
06.10.2027 - Unterirdisch in die Freiheit
Festes, geschlossenes Schuhwerk wird zur Teilnahme vorausgesetzt (keine hohen Absätze, keine Sandalen, Flip-Flops, Espandrillos, Ballerinas usw.).
Verfügbare Preispakete
Schubert-Touristik GmbH
-
99,00 €Kapazitäten werden geladenReisepreis p.P.
Optionale Leistungen
- Parkplatz Hertzstr. 6 Aschersleben 3,00 €
- Parkplatz Erfurt Flughafen 3,00 €
- Treibstoffzuschlag 4,00 EUR p.P./Tag –
- Treibstoffzuschlag Reederei 8,80 EUR p.P./Nacht –
- Zuschlag Porto und Versand per Post 3,00 €
Mögliche Abfahrtsorte
- Aschersleben – Schubert Touristik Terminal Aschersleben -10 €
- Bernburg – Bernburg BHS Bahnhof 0 €
- Blankenburg – BLK Center-BHS Lerchenbreite 0 €
- Eisleben – Eisleben BBH Klosterplatz 0 €
- Halberstadt – Halberstadt Busbahnhof 0 €
- Hettstedt – Hettstedt BBH 0 €
- Hettstedt – Hettstedt BHS Ascherslebener Straße Richtung ASL 0 €
- Magdeburg – Magdeburg ZOB Bussteig 7 0 €
- Quedlinburg – Quedlinburg BBH 0 €
- Quedlinburg – Quedlinburg BHS Kleers 0 €
- Schönebeck – Schönebeck BBH 0 €
- Wernigerode – Wernigerode BBH - Bussteig 9 0 €
- Wernigerode – Wernigerode Halberstädter Str. BHS Sportforum 0 €
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Weitere Hinweise
Hinweis:
Bei Eigenanreise zum Terminal pro Person 10,- € Rabatt auf den Grundpreis.
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